24-Stunden-Übung der Feuerwehrjugend

Von 5. auf 6. September 2026 war es endlich wieder so weit: Nach einem Jahr Pause fand wieder eine 24-Stunden-Übung für unsere Feuerwehrjugend statt. Treffpunkt war am Samstag um 15:30 Uhr.

Nach einer ersten Auffrischung der Fahrzeug- und Gerätekunde wurden unsere Jungs und Mädels bereits um 16:30 Uhr zum ersten Einsatz alarmiert: ein Kind war in der Kesselfallklamm gestürzt und hat sich schwer verletzt. Mit einer schonenden Rettung und Erstversorgung des Verletzten unter professioneller Anleitung unseres MRAS- und Sanitätsbeauftragten konnte dieser Einsatz rasch abgeschlossen werden. (Hinweis zu den Fotos: selbstverständlich handelt es sich um Kunstblut und modellierten Verletzungen)

Wieder ins Rüsthaus eingerückt stand den Jugendlichen ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Doch bereits um 18:00 Uhr schrillte erneut die Sirene: direkt vor dem Feuerwehrhaus hat sich ein Verkehrsunfall ereignet. Diese Übung wurde jedoch eher als Schulung aufgebaut damit sich die Jugendlichen in Ruhe mit den Gerätschaften vertraut machen konnten. Unter Anleitung konnten alle Teilnehmer diverse Schnitttechniken mit dem hydraulischen Rettungsgerät ausprobieren, damit war das zur Verfügung stehende Auto rasch zerlegt. Um die Schulung ein wenig spannender zu machen begann das Auto (mittels Rauchbomben) „zu brennen“. Auch hier bewiesen unsere Jugendlichen wieder wie schnell sie reagieren können: Das Problem war in kürzester Zeit mittels HD-Rohr behoben.

Anschließend ging es zum gemütlichen Teil über. Bei Lagerfeuer, Steckerlbrot und Würstel ließen wir den Abend gemütlich ausklingen ehe es in die wohlverdiente Nachtruhe ging. Die nächste Alarmierung ließ aber nicht lange auf sich warten: Bereits um 23:00 Uhr wurden unsere Burschen und Mädchen wieder unsanft aus dem Schlaf geweckt. Diesmal wurde ein Verkehrsunfall in Kambegg gemeldet. Die Insassen waren spurlos verschwunden und mussten gesucht werden. Auch dies gelang unserer Jugend sehr schnell – bereits um 00:30 Uhr konnten sie ihren dringend benötigten Schlaf fortsetzen.

Am Sonntag um 07:00 Uhr wurde bei einem gemütlichen Frühstück gemeinsam in den Tag gestartet. Bereits um 09:30 Uhr stand die nächste Übung auf dem Plan: unser Funkbeauftragter hat den Burschen und Mädels die Welt der Funkgeräte ein wenig näher gebracht.

Als Abschluss wurde um 12:00 Uhr noch eine Schauübung für die Eltern der Jugendlichen veranstaltet. Ein Palettenhaufen direkt neben dem Rüsthaus ging in Flammen auf. Jetzt konnten unsere Jungfeuerwehrleute beweisen was sie bereits drauf haben, deshalb war der Brand auch rasch gelöscht – und unsere Jugend war sichtlich stolz auf sich.

Den Nachmittag ließen wir noch bei einer gemeinsamen Grillerei mit den Eltern im Rüsthaus ausklingen.

Ein großes Danke gilt an dieser Stelle unseren Jugendbeauftragten LM d.F. Sebastian Lang und LM d.F. Johannes Bojer für die aufwändige Vorbereitung der Gesamtübung. Weiters gilt allen Kameraden, welche unsere Jugendbeauftragten mit Übungen, Hilfe bei der Verpflegung oder Mitausrücken bei Übungen unterstützt haben ein großer Dank. Ohne jede/n Einzelne/n wäre eine so tolle Übung für unsere Jugend nicht möglich gewesen!

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